Der Name der Nostalgie in der Ägäis: Şirince
Versteckt zwischen grünen Hügeln voller Oliven- und Pfirsichbäume, nur wenige Kilometer von Ephesos entfernt, liegt das Märchendorf Şirince. Bis zum Bevölkerungsaustausch 1923 war es eine griechische Siedlung; heute ist es ein einzigartiger Zufluchtsort, der die Harmonie zweier Kulturen bietet. Weltweite Berühmtheit erlangte es 2012, als es als sicherer Hafen vor dem "Maya-Weltuntergang" galt.
Historische Herrenhäuser und Architektur
Wenn Sie Şirince betreten, fällt sofort die Architektur am Hang ins Auge. Kein Haus versperrt dem anderen die Aussicht – ein Zeichen des Respekts vor der Natur. Die zweistöckigen Steinhäuser mit weißen Wänden und roten Ziegeldächern sind ästhetische Spiegelbilder des ägäischen Dorflebens. In den Straßen begegnen Sie einheimischen Frauen, die handgefertigte Spitzen, Olivenölseifen und authentische Souvenirs verkaufen.
Obstweine und lokale Köstlichkeiten
Şirince ist ein Synonym für Obstweine. Weine aus fast jeder erdenklichen Frucht – von Apfel und Maulbeere bis hin zu Melone und Granatapfel – werden hier nach traditionellen Methoden hergestellt. In den Weinkellern können Sie an Verkostungen teilnehmen. Ein Klassiker in Şirince ist es, türkischen Kaffee zu trinken, der im heißen Sand gekocht wird, und dazu Holundersirup zu probieren. Verlassen Sie das Dorf nicht, ohne Gözleme und gefüllte Zucchiniblüten probiert zu haben.
Mathematik-Dorf und St.-Johannes-Kirche
Şirince ist auch ein Zentrum für Wissenschaft und Geschichte. Das nahe gelegene Ali Nesin Mathematik-Dorf ist eine Utopie inmitten der Natur, wo Philosophie und Wissenschaft frei diskutiert werden. Im Dorfzentrum befindet sich die historische St.-Johannes-Kirche mit einem Wunschbrunnen im Hof, in den Besucher Münzen werfen.